Dein Businessroman wirkt durch Charaktere, die den Leser abholen

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Dein Businessroman (oder Corporate Book) kann entweder deine Marke stärken, oder ein Produkt vermarkten.
Du fragst dich vielleicht, wie das funktioniert.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten.

In diesem Artikel zeige ich dir, welche Rolle die Charaktere deines Businessromans für Marke oder Produkt spielen.

Warum Charaktere für dein Corporate Book (Businessroman) wichtig sind

Wir prüfen zuerst genau die Herausforderungen und Ziele deiner Zielgruppe sowie deren Gefühle und Emotionen.

In den Charakteren werden diese Daten dann gespiegelt, um emotionale Verbindung zu deiner Zielgruppe herzustellen. Mit unterschiedlichen schriftstellerischen Kniffen vermitteln wir deine Botschaft auf persönlicher Ebene.

Das heißt: In deinem Businessroman erschaffen wir Charaktere, mit denen sich Leser deiner Zielgruppe identifizieren können. 


Wir geben ihnen genau die Tiefe, die jede Figur jeweils braucht, um deine Botschaft zu transportieren.

Ein Businessroman verbindet das Know-how von Marketing, Copywriting und Belletristik 

Damit dein Businessroman wirklich deine Zielgruppe erreicht – braucht es daher Charaktere, mit der sich dein Wunschkunde identifizieren kann.

Daher beschäftigen wir uns erst einmal genau mit dir. Ja, denn in DIR liegen die Eigenschaften aller Charaktere des Buches. Durch meine Fragen und deine Antworten lassen wir die Menschen, die im Buch mitspielen, lebendig werden.

Am besten wir machen dazu ein Beispiel:

„Was hast du gesagt?“, Larry lümmelte sich an den Tresen und fixierte den Barkeeper. Der versuchte, sich nicht von der beeindruckenden Größe seines Gegenübers einschüchtern zu lassen. Er konnte riechen, dass Larry dem Alkohol generell zugetan war. Aus dem Augenwinkel nahm er ein leichtes Zittern in Larrys Hand wahr. „Wahrscheinlich kann ich ihn mit einem Schnaps beruhigen …“

In diesem Abschnitt entsteht ein Bild vor deinen Augen. Es lebt.

Der nächste Satz stellt klar für alle Leser, wer der beiden deine Zielgruppe ist.
Es ist Larry, und du unterstützt Menschen, aus ihrer Sucht zu kommen.

Und so könnte es weitergehen:


Larry nahm das Flackern in den Augen des Barkeepers wahr. Das erinnerte ihn an seinen Schwur. Gerade gestern hatte er seinem Coach in die Hand versprochen …

Hatte der Leser erst noch ein ungutes Gefühl Larry gegenüber, wird ihm nun klar, dass er selber in anderen Menschen ebendieses ungute Gefühl hervorruft. Er wird sich vielleicht schämen und wünschen, anders sein zu können.

Damit hast du die Aufmerksamkeit deines Lesers. Er möchte wissen, wie Larry (er) aus der Sucht kommt. Der Coach bist nun du, in diesem Fall bekommt er den einen oder anderen Charakterzug von dir.

Einen Businessroman zu haben, heißt: Mit deiner Unternehmens-Botschaft zu inspirieren!

Storytelling vom Feinsten. (Und du brauchst nicht einmal selbst zu schreiben!)

Hauptrolle und Nebenrolle der Charaktere – so wirkt dein Businessroman

Der Barkeeper spielt nur eine Nebenrolle, das merkt man auch daran, dass wir ihm keinen Namen gegeben haben.
An diesem kleinen Beispiel erkennst du, wie und wodurch Businessromane wirken.

Nehmen wir an, du bist Trainer für Selbstverteidigung. Für Menschen, die richtig Angst haben vor Betrunkenen. 

Dann ändern wir die Geschichte etwas:


„Was hast du gesagt?“, der Typ lümmelte sich an den Tresen und fixierte Thomas. Dieser versuchte, sich nicht von der beeindruckenden Größe seines Gegenübers einschüchtern zu lassen. Er konnte riechen, dass sein später Kunde dem Alkohol generell zugetan war. Aus dem Augenwinkel nahm er ein leichtes Zittern in der Hand des Randalierers wahr. Und da war sie wieder, diese undefinierbare Angst. „Wahrscheinlich kann ich ihn mit einem Schnaps beruhigen …“


Alleine, dass wir nun den Barkeeper Thomas genannt haben, wendet sich der Leser ihm zu. Ein Name macht sympathisch. Im Falle deines Businessromans achten wir bei der Wahl des Namens deiner Zielgruppe auf Klang und Bedeutung. Wie bei allen Romanen überlassen wir nichts dem Zufall.

Den Typen zeichnen wir recht unsympathisch, damit die Angst erstmals auch begründet scheint. So stellen wir unseren Wunschkunden nicht bloß, er kann sich identifizieren. „Ja, ja, genauso geht es mir auch immer …“, denkt er vielleicht.

Und so könnte es weitergehen:

Da Thomas keinen anderen Ausweg sah, griff er zur Schnapsflasche und goss dem Kunden ein großes Glas ein. Er schalt sich innerlich schwach und schwor sich zum x-ten Mal, sich Hilfe zu holen …

Tiefe Emotionen durch Charaktere: Ich-Form im Businessroman

Noch tiefer in die Emotionen greift dein Businessroman, wenn du in der Ich-Form schreibst. Lies selber:

„Was hast du gesagt?“, der Typ lümmelte sich an den Tresen und fixierte mich. Ich versuchte, mich nicht von der beeindruckenden Größe meines Gegenübers einschüchtern zu lassen. Nun konnte ich auch riechen, dass mein später Kunde dem Alkohol generell zugetan war. Was sollte ich bloß tun? Aus dem Augenwinkel nahm ich ein leichtes Zittern der Hand des Randalierers wahr. Und da war sie wieder, diese undefinierbare Angst. „Wahrscheinlich kann ich ihn mit einem Schnaps beruhigen …“  - „Wirklich, ich sah keinen anderen Ausweg“, erzählte ich später meiner Freundin Susanne, während sie mir das blaue Auge versorgte. „Ich goss dem Typen ein großes Glas ein ...“ Und dabei wollte ich das doch nicht mehr tun! Und ich schwor mir zum x-ten Mal, mir Hilfe zu holen …


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Eva Laspas

Businessroman

Bildquellen

  • Dein Businessroman wirkt durch Charaktere, die den Leser abholen: Pia Odorizzi

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