Aktueller Text
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Das Tao des Geldes ° Ying und Yang ° Zwei Seiten einer Münze ° Die Angst vor Verlust, die Gier und der Gedanke an Sicherheit ° Universale Gesetze für den Erfolg ° Buchtipp |
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Verstehen Sie, was ich mit diesem Beispiel sagen möchte? Ein gewisser Zustand kann hier auf Erden nur sein, wenn er auch einen Gegenpol hat. Es kann nur Tag sein, weil es auch eine Nacht gibt. Indem man sich also für die eine Seite der Euro-Münze entscheidet, bekommt man – auch wenn man das vielleicht gar nicht will ;-) – die andere Seite mit dazu. Wenn Sie sich also für Glück entscheiden, dann bekommen Sie auch Phasen dazu, wo Sie weniger glücklich sind. Wenn Sie sich für Liebe entscheiden, dann wird es Zeiten geben, in denen Sie Hass verspüren. Niemand hat den Erfolg gepachtet – es wird in seinem Leben auch Phasen des Misserfolges geben.
All diese Pole sind Eigenschaften und Zeichen des Lebensflusses. Das zu akzeptieren und anzunehmen sind wir hier. Wer weiß, dass Liebe und Hass die selbe Münze sind, der wird seine Gefühle auch besser verstehen und sich nicht für eines davon schämen. Die Kunst im Tao zu leben ist, sich auf das Auf und Ab einzulassen und es so zu nehmen, wie es gerade ist. Und weder zu lange am Positiven, noch zu lange am Negativen klammern. Wenn Sie gearbeitet haben, dann genießen Sie eine Ruhephase. Wenn Sie gegessen haben, dann entspannen Sie sich danach. Wenn Sie gerade mal etwas Geld in den Sand gesetzt haben, dann wissen Sie, dass es demnächst von wo anderes wieder herein kommt – vorausgesetzt, Sie leben im Tao. | |
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Aus einer permanenten Angstsituation (weil man seine Probleme eben nicht mit alten Mustern begegnen kann) entwickelt sich eine Bedürftigkeit, was wiederum das eigene Selbstvertrauen schwächt. Um das Bedürfnis zu befriedigen begibt sich der Mensch auf die Suche im Außen, doch er findet dort meist nur scheinbar Befriedigung (Essen, Trinken, Süchte, Sex, Spiel, Arbeiten...). Da diese scheinbaren Befriedigungen allerdings nicht das Tatsächliche Bedürfnis befriedigen (z.B. nach Streicheleinheiten), ist das Gefühl der Befriedigung zur von kurzer Dauer. Daher möchte man rasch mehr davon und damit man immer dann davon bekommt, wenn man es braucht, legt man es sich auf Lager. Man hortet. Das ist Gier.
Fragt man einen, der schwer arbeitend Geld auf der hohen Kante anhäuft, warum er sein Vermögen nicht dazu verwendet, es sich eine Weile gut gehen zu lassen, dann wird man meist zu hören bekommen, dass das noch längst nicht genug sein und er sowieso bald in der Gosse landen wird. Denn tief in ihm brodelt seine Urangst, schutz- und hilflos einer feindlichen Umwelt ausgeliefert zu sein. Wir alle sind auf der Suche nach der absoluten Sicherheit, der Garantie für Glück und Erfolg. Doch im außen wird niemand diese Sicherheit je finden. Weder viel noch wenig Geld sind der Schlüssel zum Glück und einem erfüllten Leben. Es kommt immer darauf an, was du daraus machst.. | |
Buchtip
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Das Tao des Geldes v. Walter Lübeck Windpferd ISBN 3893851003 4,50 € Dieses Buch bei Amazon.de bestellen |


